16. Dezember – Gastbeitrag: Spekulatius-Macarons

Moin moin, heute freue ich mich, wieder einen tollen Gast begrüßen zu dürfen – die liebe Janne. Janne backt fantastisch, ich träume immer noch von ihrer Zitronentorte zur Hochzeit von …  ok ich versuche euch mal eben zu erklären woher wir uns kennen…. also Janne ist die Schwester der Frau von dem ältesten Bruder meines Freundes… also ihr versteht – Janne gehört zur FAMILIE 🙂 und ich freu mich sehr, dass sie heute mit einem Knüller-Rezept hier ist.


Man kann als leidenschaftliche Hobbybäckerin kein Auslandssemester in Frankreich verbringen, ohne Macarons machen zu wollen. Und man kann nirgendwo die Weihnachtszeit verbringen, ohne Spekulatius essen zu wollen. Aus diesen beiden Bedürfnissen entstand vor fünf Jahren mein Rezept für Spekulatius-Macarons – auch liebevoll „Spekulationen“ genannt. Man braucht dafür zwar etwas Zeit, aber die lohnt es sich zu nehmen, meine Freunde und Familie lieben sie und spekulieren immer schon direkt auf die nächste Runde …

Spekulatius-Macarons

Außer Zeit braucht ihr für ca. 25 Macarons:

90 g Spekulatiuskekse

140 g Puderzucker

2 EL Zimt

2 Eiweiß

1 Prise Salz

20 g Zucker

Für die Ganache:

100 ml Schlagsahne

50 g Zartbitterschokolade

Zimt n. B.

Zuerst müssen die Spekulatiuskekse zerkleinert werden, das geht am besten, wenn ihr sie in einen festen Gefrierbeutel füllt und sie mit einem Nudelholz zerdrückt. Wenn zu große Stücke übrigbleiben, könnt ihr auch noch den Pürierstab zur Hilfe nehmen. Die Kekskrümel werden dann zusammen mit dem Puderzucker und dem Zimt durch ein Sieb in eine Schüssel gestrichen. Als nächstes muss das Eiweiß mit dem Salz aufgeschlagen werden, bis es weißlich wird, dann fügt ihr den Zucker hinzu und schlagt es solange weiter auf, bis es sehr fest ist. Den Eischnee hebt ihr dann unter die Spekulatiusmischung und füllt den fertigen Teig in einen Spritzbeutel. Aus diesem spritzt ihr dann ca. 2 cm großen Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst diese dann 10-20 Minuten ruhen, sodass alle Luftblasen verschwinden und die rohen Macarons eine ganz glatte Oberfläche haben.
In der Wartezeit könnt ihr dann schon den Ofen auf 150 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Ganache vorbereiten. Dafür wird die Sahne in einem Topf auf niedriger Stufe erhitzt und die Schokolade in kleinen Stücken dazugegeben, bis sie komplett aufgelöst ist. Jetzt wird noch nach Belieben Zimt untergemischt und dann kommt die Schokosahne für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank.
Die Macarons müssen nun ca. 12 Minuten auf unterster Schiene backen und danach komplett auskühlen. Zuletzt schlagt ihr die kalte Schokosahne auf, spritzt sie auf eine Hälfte der Macaronhälften und drückt dann die restlichen Hälften leicht darauf.

Guten Appetit!

 

 


Rezept & Text – Janne Meincke

Bildanimation – Derya Katzung

Bild – Hannah Blumenthal

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